Gemeinschaft in Seelsorgeeinheit gestärkt
Seelsorgeeinheit Schwabach traf sich zum Ostermontagsgottesdienst in Schwand

Die Geistlichen der Seelsorgeeinheit Schwabach am Beginn des Gottesdienstes vor dem katholischen Gotteshaus in Schwand.

Die Geistlichen der Seelsorgeeinheit Schwabach beim Ostermontagsgottesdienst in der Kirche Heiligste Dreifaltigkeit.

Vertreter der Pfarreien tragen die Osterkerzen in die Kirche.)

Schwanstetten. Zum dritten Mal in Folge wurde der Ostermontagsgottesdienst der Seelsorgeeinheit nun gefeiert. Diesmal trafen sich Christen der katholischen Gemeinden von Rednitzhembach, Schwabach, Rosstal und Wendelstein in der Kirche Heiligste Dreifaltigkeit in Schwand.
In Rund des Hofes des Gemeindezentrums versammelten sich die Priester und Diakone des Pfarreienverbundes mit zahlreichen Gläubigen. Engagierte Frauen und Männer aus den Kirchengemeinden trugen die diesjährigen Osterkerzen aus ihren Heimatkirchen mit dem Liturgischen Dienst in feierlicher Prozession in die Kirche hinein. Ihren Platz fanden die acht Kerzen während der Messfeier um den Ambo, dem Pult zum Vorlesen der biblischen Schriftworte und ihrer Auslegung bei der Predigt.
Zuvor hatte Ortspfarrer Georg Brenner die Gläubigen begrüßt. Noch im Freien besprente der Geistliche alle Anwesenden in Erinnerung an ihre eigene Taufe mit dem Taufwasser, das in der Osternachtsfeier gesegnet worden war.
Ein feierlicher Gottesdienst war von den Verantwortlichen der gastgebenden Pfarrei vorbereitet worden. Eine Männerschola; die Organistin, zwei Vorsängerinnen mit nachdenklichen Liedertexten und eine Gruppe von Erstkommunionkindern mit einem rhythmischen Gottesdienstlied gestalteten die Osterfeier musikalisch sehr ansprechend. Schriftworte, Fürbitten und eine Lichtermeditation wurden von Gläubigen aus allen Pfarreien der Seelsorgeeinheit vorgetragen. Die Zeichen einer Gabenprozession, das offene Buch, das Osterlamm und die Blumen, symbolisierten die Zusammenarbeit in der Seelsorgeeinheit, die in unterschiedlichen Seelsorgebereichen nun immer konkreter und intensiver wird.
Pfarrer Georg Brenner griff in seiner Predigt die Emmauserzählung aus dem Lukasevangelium auf. Er fragte, ob es immer gut sei, einen Schlussstrich zu ziehen, alles hinter sich zu lassen und neu anzufangen? Die Dimension des Leides und des Todes könne nicht einfach mit einem Schlussstrich überwunden werden. Die christliche Osterbotschaft gebe jedoch die Hoffnung und die Kraft die Dunkelheiten des menschlichen Lebens zu überwinden. Vom christlichen Gottesverständnis wissen sich Gläubige auch im Leid von Gott begleitet.
Zu Ostern gibt es in der Kirche den alt hergebrachten Brauch, das sogenannte Osterlachen (Risus pascalis), das auch in Schwand seinen Platz hatte. Diesmal erzählte Diakon Alois Vieracker aus Schwabach den Witz und Domkapitular Alois Ehrl schloss für Kinder einen humorvollen Gedanken an.
Erfüllt von einem eindrucksvollen Gottesdienst, aber auch sichtlich erheitert und fröhlich verließen die Gläubigen die Kirche.
Den Empfang, mit Gespräch und Begegnung, und einem Ostermahl, nahmen zahlreiche Gläubige im Anschluss war.

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© Michael Fass