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„Achtet auf die Wegzeichen!“ Diese Aufforderung
gab Pfarrer Georg Brenner Firmlingen aus Wendelstein und Rednitzhembach mit
auf ihren Pilgerweg. Die jungen Christen aus beiden Pfarreien trafen sich zusammen
mit Eltern, Geschwistern und den Verantwortlichen für die Firmvorbereitung,
um einige Kilometer auf dem Jakobsweg zu gehen. Die Autofahrer mussten schon
auf der Hinfahrt zum Ausgangspunkt Wegzeichen beachten, denn wegen der Totalspeere
der Bundesstraße musste ein kilometerlanger Umweg in Kauf genommen werden.
Die Muschel war das Wegzeichen, das die Fimlinge unterwegs im Blick behalten
sollten. Die gelbe Muschel auf blauem Hintergrund kennzeichnet den Jakobsweg
bis in das spanische Santiago de Compostela, wo der Tradition nach die Gebeine
des Apostels Jakobus begraben liegen. Neben Rom und Jerusalem gehört der
Pilgerort zu den bedeutendsten der Christenheit.
Die Wallfahrergruppe ging einen Wegabschnitt des jahrhundertealten Pilgerweges
zwischen Kammerstein und Abenberg. Im Wald von Kammerstein trafen sich die jungen
Christen am sogenannten Ruhstein. Der spirituelle Impuls im Rahmen der Firmvorbereitung
fand unter der Regie der Verantwortlichen aus Rednitzhembach statt.
Das gemeinsame Gehen auf dem Pilgerweg förderte sicherlich auch das Anliegen
der konstruktiven Zusammenarbeit in der Seelsorgeeinheit Schwabach.
So folgte eine ansehnliche Anzahl von Firmlingen der Einladung zum Pilgern auf
dem Jakobsweg. Pfarrer Brenner aus Rednitzhembach, der im Laufe einiger Jahre
abschnittsweise den gesamten Jakobsweg von Deutschland bis nach Santiago de
Compostela gegangen ist, hielt mit der Gruppe regelmäßig inne. Er
gab einige geistliche Impulse und las ein Schriftwort vor. Auch ein Gedanke,
den er nach jeder Station den jungen Christen mit auf den Weg gab, gehörte
dazu. Aufmerksam lauschten die Zuhörer auch den Worten des Geistlichen,
in denen er besonders seine persönlichen Pilgererfahrungen auf dem Jakobsweg
mitteilte.
In Abenberg angekommen feierte die Wallfahrergruppe in der örtlichen Jakobskirche
die Eucharistie. Anschließend war für die jungen Pilger, Eltern und
Geschwister vor dem Gotteshaus eine Brotzeit vorbereitet.