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Die Geistlichen der Seelsorgeeinheit Schwabach beim Ostermontagsgottesdienst versammelten sich in der Pfarrkirche St. Peter und Paul um den Altar. |
Schwabach. Zum Ostermontagsgottesdienst der Seelsorgeeinheit trafen sich die Gläubigen der katholischen Gemeinden von Rednitzhembach, Schwabach, Rosstal und Wendelstein in der Kirche St. Peter und Paul in Schwabach.
Wie im letzten Jahr brannten die Osterkerzen der fünf
Pfarrgemeinden im Schwabacher Gotteshaus vor dem Altar.
Pfarrer Jürgen Vogt begrüßte die Gläubigen in der gut gefüllten
Pfarrkirche. In seinen einleitenden Worten hob er besonders auch seine Freude
hervor, dass seine Mitbrüder im diakonalen und priesterlichen Dienst aus
dem Pfarreienverbund den Gottesdienst mitfeierten.
Vogt griff in seiner Predigt Gedanken aus der Emmauserzählung des Lukasevangeliums
auf, die traditionell am Ostermontag den Gläubigen vorgelesen wird. Der
Schwabacher Geistliche deutete die bekannte biblische Erzählung auf die
heutige Zeit hin. So unterteilte er bei seinen auslegenden Worten die biblische
Erzählung in drei Stationen und erzählte die Emmauserzählung
als würde sie momentan geschehen. Er fragte sich dabei, wer die Menschen
heute seien, die von Jesus auf ihrem Lebensweg begleitet werden und wie Begegnung
mit Jesus Christus wohl gegenwärtig möglich sei.
Ein feierlicher Gottesdienst war von den Verantwortlichen der gastgebenden Pfarrei
vorbereitet worden. Dazu trug auch der Kirchenchor der Gemeinde bei. Eine lateinische
Messe wurde gesungen, die von Lorenz Winter aus Heideck komponiert wurde. Sein
Sohn Klaus Winter ist Chorleiter von St. Peter und Paul. Die Feierlichkeit wurde
ebenso verstärkt durch die zahlreichen Ministranten der Pfarrgemeinde,
die an diesem Abend Dienst am Altar hatten.
Domkapitular Alois Ehrl, der Leiter der Seelsorgeeinheit, bedankte sich am Ende
der Feier bei der gastgebenden Pfarrei für die Durchführung des Ostergottesdienstes.
Nicht fehlen durfte auch in diesem Jahr der in der Kirche alt hergebrachte Brauch,
das sogenannte Osterlachen (Risus pascalis). Zunächst erzählte Domkapitular
Ehrl eine humorvolle und wahre Begebenheit eines Schwabacher Kindes, das seine
Erfahrungen mit Weihwasser in der Osternachtfeier gemacht hatte. Diakon Alois
Vieracker aus der Schwabacher Pfarrei St. Sebald erzählte einen Witz von
drei Mädchen, die ein Gespräch darüber führen, welcher liturgische
Gegenstand sie am liebsten sein möchten.
Der Gottesdienst am Ostermontag, der in den Pfarreien der Seelsorgeeinheit reihum
durchgeführt wird, hat sich nun etabliert und wird auch im kommenden Jahr
gefeiert werden.
Den Empfang mit Gespräch und Begegnung und einem Ostermahl, nahmen zahlreiche
Gläubige im neuen Pfarrsaal der gastgebenden Gemeinde wahr.