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Christen aus der Marktgemeinde begleiteten den Millenniumsstab auf seinem Weg von der Pfarrkirche St. Nikolaus in das Röthenbacher Gotteshaus. Die Gebetsanliegen bei den Stati-onen hatten die Gläubigen selbst formuliert.) |
Wendelstein. Von der katholischen Pfarrkirche
St. Nikolaus aus wurde das Kunstwerk an die evangelisch-lutherische Gemeinde
in Röthenbach übergeben.
Ein Jahr wird der Ökumenestab in der Wolfgangskirche in Röthenbach
ausgestellt sein.
Zu Fuß begleiteten zahlreiche Gläubige den Stab nach Röthenbach.
Unterwegs hielten die Teilnehmer/innen der Prozession für kurze Gebetsstationen
an.
Nach der Vorabendmesse am Pfingstsamstag in St. Nikolaus wurde
der traditionelle Wechsel des Millenniumsstabes durchgeführt. Der katholische
Geistliche Hans Oettl überreichte den Stab in der Kirche an den evangelischen
Seelsorger Thomas Göß aus Röthenbach. Nach dem letzten Lied
der Messe bekamen die anwesenden Gläubigen im katholischen Gotteshaus noch
Gelegenheit ihre persönlichen Gebetsanliegen für den Prozessionsweg
zu notieren.
Bevor sich die Gläubigen noch während eines Gewitterschauers auf den
Weg machten, wurde in der Kirche zunächst gemeinsam das Glaubensbekenntnis
gebetet.
Drei Stationen legte die „Pilgerschar“ unterwegs nach Röthenbach
ein. In den vielfältigen Gebetsanliegen, die die Gläubigen aufgeschrieben
hatten, kamen neben persönlichen Anliegen auch aktuelle Bezüge und
der ökumenische Dialog zur Sprache.
Hermann Lahm, Chorleiter in St. Nikolaus, leitete die Kanons an, die bei jedem
Innehalten gesungen wurden.
In der Röthenbacher St. Wolfgangskirche las Pfarrer Göß eine
biblische Lesung aus den Briefen des Apostel Paulus vor. Er hob besonders den
gemeinschaftlichen Aspekt des Wirkens des Heiligen Geistes hervor. Pfarrer Hans
Oettl erteilte am Ende der kurzen Andacht den anwesenden Gläubigen den
Segen.
Der Ökumenestab in der Marktgemeinde soll bleibendes ökumenisches
Zeichen sein, das die Wendelsteiner Christen an ihre Verpflichtung erinnert
fortlaufend das Anliegen der Ökumene wach zuhalten.
Zum Abschluss der Übergabe fanden sich noch zahlreiche Wegbegleiter des
Ökumenestabes zum Dämmerschoppen im gastlich hergerichteten Saal des
Gemeindehauses ein.