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Die Wendelsteiner Frauen mit Partnerschaftsbeauftragtem Manfred Horndasch zu Gast im polnischen Zukowo. Die Marktgemeinde bildet mit Zukowo und St. Junien (Frankreich) seit sechs Jahren eine trikommunale Partnerschaft. Vor den Ortsschildern mit den Namen der drei Gemeinden präsentiert sich die Besuchergruppe aus Mittelfranken mit ihren Gastgebern. |
Wendelstein. Anfang September waren acht Frauen aus der katholischen Pfarrei St. Nikolaus und aus der evangelisch-lutherischen Gemeinde Wendelstein zu Gast beim Frauenkreis der Partnergemeinde Zukowo in Polen. Dieser Reise ging eine Gegeneinladung der polnischen Frauen voraus, die bereits vor einigen Jahren in der Pfarrei St. Nikolaus für einige Tage zu Gast waren.
Die fünf Tage des Besuches in Zukowo waren mit einem sehr
vielfältigen Programm gefüllt, das der Partnerschaftsbeauftragte Manfred
Horndasch in bewährter Weise vorbereitet und der ebenso diese Fahrt auch
geleitet hatte.
So hatten die Frauen Gelegenheit, sich in einzelnen Gastfamilien bei einem gemütlichen
Abend zu einem ersten Erfahrungsaustausch im kleinen Kreise zu treffen.
Die Stadt Danzig bot, wenn auch bei schlechtem Wetter, einen unvergesslichen
Eindruck. So wurden verschiedenste Sehenswürdigkeiten besucht, angefangen
bei der Brigittenkirche mit dem berühmten Bernsteinaltar bis hin zur Katharinenkirche,
die im letzten Jahr durch ein Großfeuer stark in Mitleidenschaft gezogen
wurde. Besonders beeindruckten die Nikolauskirche und die Marienkirche als größte
Backsteinkirche Europas.
Natürlich durften auch ein Spaziergang durch die Königsstraße
mit dem Wahrzeichen dieser alten Handelsstadt, dem Neptunbrunnen, nicht fehlen,
ebenso auch ein Abstecher zum berühmten Krantor.
Ein Kurzbesuch in der Bischofskirche in Oliwa rundete dieses Programm dann ab.
Die Badestadt Sopot an der Ostsee lud zu einem Spaziergang auf die Mole und
am Strand ein.
Die Hafenstadt Gdinia mit ihrem alten Hafen und den kleinen Souvenierständen
zog die Besucher aus Wendelstein ebenso in ihren Bann. Einer der Höhepunkte
der Reise war aber sicherlich eine Fahrt durch die Kaschubische Schweiz, die
mit ihrer weiten Seenlandschaft sehr begeistern konnte.
Sehr überwältigend und herzlich war die Gastfreundschaft der polnischen
Gastgeberinnen. So kümmerten sich die polnischen Frauen zu jeder Gelegenheit
und bei einem Freundschaftsabend sehr liebevoll mit kulinarischen Leckereien
um ihre deutschen Gäste.
Abgerundet wurde die Polenreise durch einen Besuch der neuen Katholischen Kirche
und einen Empfang beim Bürgermeister der Partnergemeinde.
Am Ende dieser erlebnisreichen Reise waren sich alle Teilnehmer einig , dass
diese Begegnung im Rahmen der Partnerschaft auch in Zukunft im gegenseitigen
Austausch fortgesetzt werden sollte.