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Der Kampfsportler John Ikeme in Wendelstein: Seine Motivation zum Bibellesen brachte er mit einer lebensbejahenden Heiterkeit den jungen Zuhörern nahe. |
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John Ikeme zeigte einige einfache Übungen zur Selbstverteidigung. Auch an diesen Übungen beteiligten sich alle freudig. |
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Wendelstein. Die katholische Pfarrei St. Nikolaus hatte einen
prominenten Sportler zu Gast. Für die Firmlinge aus der gesamten Seelsorgeeinheit
Schwabach, also für Jungs und Mädchen im Alter von 12 bis 14 Jahren,
erzählte der in Nürnberg lebende Kampfsportler John Ikeme aus Nigeria
über die Bedeutung des christlichen Glaubens für sein Leben. Besonders
stellte er seine Motivation zum Lesen in der Heiligen Schrift heraus.
Mucksmäuschenstill war es im Pfarrsaal, als der 32jährige Bronzemedaillengewinner
bei der Karate-Weltmeisterschaft 2005 in Kanada die Worte der Bibel als Wertvollstes
für sein Leben heraushob. Der vielseitig begabte Hochleistungssportler,
der mehrfache Afrikameister, Europameister und Teilnehmer an internationalen
deutschen Meisterschaften und Weltmeistermeisterschaften in Karate, Kickboxen
und KungFu ist, traf die Erfahrungswelt der jungen Leute.
Es war erstaunlich, wie aufmerksam die Zuhörer den Worten Ikemes lauschten,
als er mit den Teilnehmern Bibelverse nachlas oder über die Bedeutung des
Betens sprach. Ganz selbstverständlich forderte Ikeme die jungen Christen
zweimal auf, das Vaterunser mit ihm zu beten. Auch für die beiden geistlichen
Lieder, die bei der Veranstaltung gesungen wurden, konnte sich der Sportler
begeistern. Spontan griff er die Liedertexte in seinem Vortrag auf.
Der optimistische und lebensfrohe Kampfsportler sprach in seinen Gedanken Themen
wie Angst, Hass, Vertrauen und Respekt an. John Ikeme scheute sich dabei nicht
die Jugendlichen direkt anzusprechen und mit ihnen ins Gespräch zu kommen.
Er hob Respekt und Vertrauen als wichtige Prinzipien für gelingendes christliches
Leben heraus.
In einem zweiten kürzeren Teil des über zweistündigen Aufenthalts
in Wendelstein zeigte Ikeme einige einfache Übungen zur Selbstverteidigung.
Beeindrucken konnte er sicher auch damit, dass er dabei in der Sportkleidung
des Deutschen Nationalteams im Kickboxen auftrat.
Dem Sportler war es dabei wichtig herauszustellen, dass es ihm auch bei diesen
Griffen, wie auch im Ring, niemals darum geht, seinen Gegner zu verletzten.
Es sei für ihn im Sport ebenso heilsam zu verlieren.
Die jungen Teilnehmer waren begeistert von der Veranstaltung. Das zeigte sich
auch, dass sie das Gespräch mit John Ikeme suchten und sich auch gerne
Autogramme von ihm geben ließen.