Sternsinger von Bischof ausgesandt

Eine kleine Gruppe von Wendelsteiner Sternsingern machte sich Ende Dezember auf den Weg nach Eichstätt um mit etwa 1000 weiteren Sternsingern aus dem ganzen Bistum die diözesane Sternsingeraussendung mitzuerleben. Die Veranstalter hatten wahrscheinlich nicht mit einem solchen Ansturm von „Königen“ gerechnet, denn die Aula im Gabrieli-Gymnasium, in der sich die Könige zur Begrüßung trafen, war mehr als überfüllt. So gaben sich manche Sternsinger mit einem Platz auf dem Gang zufrieden.
Eine bunte Prozession von Hoheiten schritt dann zum Dom und füllte die Kathedrale bis auf den letzten Platz.
Bei seiner Predigt lud Bischof Gregor Maria Hanke OSB Sternsinger zu sich in den Altarraum.

Sie sollten von ihren Lieblingsstars berichten. Der Eichstätter Oberhirte sah sich bald von einer ganzen Reihe von Sternsingern umringt. Er ermunterte die Kinder und Jugendlichen, „wie Stars zu leuchten“. Der Bischof rief die jungen Christen in seiner Predigt dazu auf, „Leuchtzeichen“ zu sein. Er stellte die Sterndeuter heraus als Menschen, die dem Stern folgend das neugeborene Christuskind in der Krippe suchten und es fanden. Hanke betonte: „Wer Jesus gefunden hat, wird selbst zum Stern und Leuchtzeichen. Wer Jesus sucht, strahlt selbst und beginnt zu leuchten.“


Nach dem Aussendungsgottesdienst machten sich die Hoheiten wieder auf den Weg, diesmal durch Eichstätt. Der Landrat und der Oberbürgermeister der Stadt Eichsätt wurden besucht. Beide Politiker hoben das Wirken der Sternsinger für eine bessere Welt hervor.
Anschließend erfuhren die anwesenden Kinder und Jugendlichen in einem interessanten Film über ein 13jähriges Mädchen aus Madagaskar, wie durch die Zerstörung weiter Teile des dortigen Waldes und der dadurch fortschreitenden Erosion die Lebensbedingungen der Menschen bedroht sind.
Zusammen mit Bischof Hanke „pflanzten“ die Sternsinger als bleibendes Zeichen gemeinsam einen Baum. Aus allen Teilen des Bistums und aus den Partnerbistümern Poona (Indien) und Gitega (Burundi) wurde Erde in den Pflanzkübel eines Baumes gegeben, der dann im Garten des Jugendhauses Schloss Pfünz endgültig seinen Platz finden wird. Der "oberste" Sternsinger Deutschlands Monsignore Winfried Pilz aus Aachen, der Präsident des Kindermissionswerks „Die Sternsinger“, erläuterte den Kindern, was mit den gesammelten Geldern passiere.

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© Michael Fass