![]() |
Die Teilnehmer der 25. Männerwallfahrt in Wendelstein in den frühen Morgenstunden des 17. Juni kurz vor ihrem Aufbruch nach Allersberg. |
![]() |
Die Teilnehmer der 25. Männerwallfahrt der Pfarrei St. Nikolaus unterwegs zur Wolfgangskirche in Allersberg. |
![]() |
Die Teilnehmer der 25. Männerwallfahrt vor der Wolfgangskirche bei Allersber |
Wendelstein. Zum 25. Mal jährte sich die Männerfußwallfahrt. Dieses Jubiläum fiel 2006 auf den traditionellen Termin der ersten Jahre der Fußwallfahrt, den 17. Juni, also den früheren "Tag der deutschen Einheit". 40 Männer begaben sich in diesem Jahr auf den Weg in die Wolfgangskirche bei Allersberg. Dieses Wallfahrtskirchlein liegt auf dem alten "Wolfgangspilgerweg" nach St. Wolfgang in Österreich.
1982 rief der damalige Vorsitzende der KAB, Bernhard Rotter,
die Wallfahrt ins Leben, um dem deutschen Nationalfeiertag einen würdigen
Rahmen zu geben und für die Wiedervereinigung Deutschlands zu beten. Politisch
ist Deutschland wiedervereinigt. Die Wallfahrt hat die geschichtlichen Ereignisse
überdauert.
Und weiterhin wird der gemeinsame Weg von zahlreichen Männern der Pfarrei
und darüber hinaus gerne angenommen.
Die Wallfahrt findet immer an einem Samstag um den 17. Juni statt.
Auf dem Weg blieb den Männern neben dem Gebet und der Besinnung auch Zeit
für Gespräche.
In diesem Jahr war Ziel der pilgernden Männer die Wolfgangskirche bei Allersberg.
Pünktlich trafen die Pilger dort ein, um Gottesdienst mit den abholenden
Angehörigen zu feiern. Der Wendelsteiner Organist Hermann Lahm sorgte während
der Feier für einen würdigen musikalischen Rahmen auf der kleinen
Orgel. Pfarrer Oettl ging in seiner Predigt auf die Bedeutung des Hl. Wolfgang
in der heutigen Zeit ein.
Zum Abschluss gab Bernhard Rotter noch interessante Informationen zum Gotteshaus,
bevor die Pilger in einem nahen Gasthaus einkehrten.