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Renate Binder (links), die engagierte Leiterin des Seniorentanzkreises in Wendelstein. |
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Brigitte Schwemmer, Organisatorin des Jubiläumsnachmittags aus Anlass des 25jährigen Bestehens des Seniorentanzkreises Wendelstein, zusammen mit der Gründerin der Wendelsteiner Tanzgruppe Regine Limper. |
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Einen kurzweiligen Nachmittag erlebten alle Teilnehmerinnen beim Jubiläumsnachmittag aus Anlass des 25jährigen Bestehens des Seniorentanzkreises Wendelstein. |
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2006_1020Bild0016: Die ehemaligen Leiterinnen des Seniorentanzkreises Wendelstein Herta Ott-Engelmann, Rosmarie Dieterle und Gründerin Regine Limper |
Wendelstein. Bewegung ist gut für die Gesundheit. Menschen erhalten durch sie ein Stück Lebensqualität bis ins hohe Alter. Diese Tatsache gilt heute sicherlich unbestritten. So gesehen war die Entscheidung, vor 25 Jahren einen Seniorentanzkreis in Wendelstein zu gründen und zu etablieren, richtungsweisend gewesen. In Trägerschaft der Pfarrei St. Nikolaus wurde diese Möglichkeit zum Tanzen in der Gruppe für die ältere Generation geschaffen und hat sich bis zum heutigen Tag gehalten. In der Regel trifft sich der Seniorentanzkreis Wendelstein wöchentlich im Mehrzweckraum der Schulturnhalle.
Einen ansprechenden Nachmittag erlebten die Mitgliederinnen des Seniorentanzkreises
Wendelstein aus Anlass ihres 25jährigen Bestehens. Das freudige Fest mit
Tanzeinlagen, Reden und phantasievollen Beiträgen war gut vorbereitet.
Besonders Brigitte Schwemmer hatte sich zusammen mit ihrem Mann Hubert um die
Gestaltung der gelungenen Feier im Vorfeld bemüht.
Die Damen des Tanzkreises hatten als Gäste die Mitglieder des Seniorenkreises
der Pfarrei St. Nikolaus Wendelstein eingeladen. Mit von der Partie waren die
ehemaligen Leiterinnen Herta Ott-Engelmann und Rosmarie Dieterle , ebenso wie
die Gründerin Regine Limper. In den Ansprachen erinnerten die Redner auch
an die vor einigen Jahren verstorbene Leiterin Edeltraud Polzer.
Die gegenwärtige Verantwortliche Renate Binder begrüßte die
Gäste. Pfarrer Hans Oettl schloss sein Grußwort an.
Regine Limper, die eine weite Fahrt auf sich genommen hatte, um dieses Jubiläum
mitfeiern zu können, ergriff das Wort und erinnerte an die Anfangsjahre
des Seniorentanzes in Wendelstein. Auch an ihrem jetzigen Wohnsitz leitet Limper
einen Tanzkreis. So lag es nahe, dass die agile Tanzleiterin eine CD mit Tanzmusik
und Tanzanleitung überreichte.
Gritt Kelsch überbrachte die Grüße ihres Mannes Bürgermeister
Wolfgang Kelsch. Sie betonte, dass sie und ihr Mann immer gerne Gäste im
Kreis der Senioren sind, so z. B. bei der 30-Jahr-Feier des Seniorenkreises
der Pfarrei. Die Gemahlin des Gemeindeoberhaupts zitierte ein Gedicht der vor
Jahren verstorbenen Angehörigen des Seniorentanzkreis Hildegard Witkowski.
Desgleichen eröffnete die Leiterin Renate Binder den Reigen der Tänze
mit dem Gedicht „Wir wollen tanzen“. Der in der Schrittfolge anspruchsvolle
Tanz von Regine Limper, obwohl nicht vorgesehen für die öffentliche
Vorführung, fand bei den Tänzerinnen Anklang und so seine gelungene
Premiere in Wendelstein.
Der Seniorenkreis der Pfarrei zeigte zwei Sitztänze - unter anderem die
Ritsch-Ratsch-Polka. Dieses Musikstück wurde rhythmisch mit Klangstäben
von den Senioren vorgeführt. Hilde Milde leitete die Sitztänze an.
Neben den Tanzeinlagen sorgten einige Damen mit Sketchen und Gedichten für
einen kurzweiligen Nachmittag. Elsbeth Minderlein spielte gekonnt die busfahrende
Seniorin, die während der Fahrt ihren zweiten Frühling erlebte. Der
scheinbar flirtende Mann wollte sich jedoch nur bemerkbar machen, um einer alten
Damen seinen Sitzplatz anzubieten. Minderlein hatte bei ihrem Soloauftritt die
Lacher des Publikums auf ihrer Seite.
Frau Boehnki, langjährige tanzbegeisterte Angehörige des Wendelsteiner
Seniorentanzkreises, jetzt wohnhaft in Heilsbronn, erfreute mit ihrem Wortspiel
zur Wortendung "...ander" die Zuhörer. Beifall fand auch der
Sketch des "Ehepaares beim Theaterbesuch", gespielt von Erna Christel
und Martina Volkert.
Der Jubiläumsnachmittag des Seniorentanzkreises Wendelstein machte deutlich,
wie wichtig Gemeinschaftserfahrungen für die ältere Generation sind.
Die Kombination Bewegung und Gemeinschaft gewähren dabei eine nicht zu
unterschätzende Dimension in Bezug auf Lebensqualität im Alter.