Positives Denken im neuen Jahr

Bürgermeister Wolfgang Kelsch bei seinen Worten am Silvesterabend.

Pfarrer Horst-Dieter Stanislaus spricht nachdenkliche Worte bei dem ökumenischen Jahresabschluss am Neuen Rathaus.

Die beiden Pfarrer Hans Oettl und Horst-Dieter Stanislaus sprechen gemeinsam das Segensgebe

Wendelstein. Zum siebten Mal in Folge fand am Silvesterabend der ökumenische Jahresabschluss am Neuen Rathaus in Wendelstein statt. Auf der von der Feuerwehr abgesperrten Hauptstraße begrüßte Bürgermeister Wolfgang Kelsch die zahlreichen Gläubigen, die nach Feier der Jahrschlussgottesdienste von der Georgs- und Nikolauskirche in gemeinsamer Prozession zum Rathaushaus gezogen waren. Der "ökumenische Zug" wurde von den Wendelsteiner Musikanten musikalisch gestaltet. Am Rathaus umrahmte der Posaunenchor von St. Georg die Feier.
Mit seinen Worten ermutigte Kelsch seine Mitbürger für den Weg durch das neue Jahr. Er betonte, dass die Gemeinde zwar gut da stehe, z. B. wenn man die Kinderbetreuungsmöglichkeiten in Blick nehme oder die Gemeindefinanzen. Mehr und mehr sei es aber notwendig verstärkt Eigenverantwortung für Lebensbereiche zu übernehmen, die in der Vergangenheit zu selbstverständlich bei Gemeinde oder Staat angesiedelt waren. Dabei sei es wichtig nicht nur egoistisch an sich zu denken, sondern die Zukunft im Miteinander anzupacken.
Pfarrer Horst-Dieter Stanislaus sprach in seinen besinnlichen Worten von der Notwendigkeit der Dankbarkeit und des Vertrauens. Es sei sicherlich auch hilfreich im neuen Jahr positiv zu denken, denn gerade mit dieser Lebenseinstellung komme man im Leben weiter.
Pfarrer Hans Oettl leitete die Fürbitten ein, die von Frauen und Männern der Kirchengemeinden vorgetragen wurden. Im diesem Gebet wurden Anliegen der Marktgemeinde ebenso zur Sprache gebracht, wie die der Ökumene und des Weltgeschehens.
Die beiden Geistlichen segneten anschließend die Anwesenden.
Der ökumenische Abschluss hat nun doch eine gewisse Tradition in Wendelstein und wird von den Gläubigen als ein sinnvoller Abschluss des Jahres geschätzt.

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© Michael Fass