Ostern gemeinsam gefeiert


Christen der Seelsorgeeinheit Schwabach feierten gemeinsam am Ostermontag einen Gottesdienst in Wendelstein/St. Nikolaus

Die Geistlichen des Pfarreienverbundes am Altar in St. Nikolaus (von links nach rechts): Domkapitular Alois Ehrl und Diakon Alois Vieracker aus Schwabach, Pfarrer Hans Oettl aus Wendelstein, Pfarrer Georg Brenner von Rednitzhembach und Pfarrer Josef Zottmann aus Rosstal. Die beiden Pfarrer Jürgen Vogt und Franz Kurzendorfer aus Schwabach und Diakon Johann Weiss aus Rednitzhembach waren ebenso präsent als Mitfeiernde in der Gottesdienstgemeinde.
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Am diesjährigen Ostermontag haben sich zahlreiche Gläubige des Pfarreienverbundes Schwabach von der Einladung ansprechen lassen und sind zum gemeinsamen Gottesdienst am Ostermontag nach Wendelstein gekommen. Zum zweiten Mal fand diese österliche Feier statt nach dem hoffnungsvollen Auftakt im letzten Jahr in Schwabach St. Sebald.
Die im Januar 2004 auf den Weg gebrachte Seelsorgeeinheit wird gebildet von den katholischen Gemeinden Schwabach, Rednitzhembach, Wendelstein und Rosstal.
Gläubige aus den genannten Pfarrgemeinden waren zur Messfeier gekommen. Manche der Gottesdienstbesucher kamen auch als ‚Fußpilger’ aus ihren Ortschaften in die Marktgemeinde.
Die Wendelsteiner Nikolauskirche war gut besucht. Zu Beginn der Messfeier begrüßte der Ortsgeistliche Pfarrer Hans Oettl die Gläubigen. Er verwies auf die Bilder der Pfarrkirchen der Seelsorgeeinheit, die im Altarraum gezeigt wurden. Auch stellte er seine geistlichen Mitbrüder vor, die die Messe konzelebrierten oder als Mitfeiernde in den Bänken Platz genommen hatten.
Diakon Alois Vieracker verkündete das traditionelle Schriftwort vom Ostermontag, die Begegnung Jesu Christi mit den Emmausjüngern aus dem Lukasevangelium. Die Gedanken von Hans Oettl kreisten in seiner Predigt über die Aussagen dieses bekannten Bibelabschnittes.
Zur Gabenbereitung sang der Organist und Kantor von St. Nikolaus Hermann Lahm das dem Neuen Geistlichen Liedgut entnommene Lied „Zwei Jünger gingen voll Not und Zweifel“. Der leicht einprägsame Refrain wurde von allen Gläubigen mitgesungen.
Vertreter der einzelnen Gemeinden trugen vielfältige Fürbittanliegen vor.
Bevor Domkapitutular Alois Ehrl aus Schwabach den alt hergebrachten Brauch, das Osterlachen (Risus pascalis), aufgriff, sprach er als Leiter der Seelsorgeeinheit die Hoffnung aus, dass der Gottesdienst am Ostermontag weitergehen möge und zu einer festen Größe bei der künftigen Zusammenarbeit werde.

Auch im ausgelassenen Lachen in der Kirche solle die Osterfreude sichtbar werden. Und so erzählte Ehrl eine fiktive "Osteranekdote" bei der es darum ging ein Osterei unter Pfarrer, Kaplan und Diakon aufzuteilen.
Erfüllt von einem eindrucksvollen Gottesdienst, aber auch sichtlich erheitert und fröhlich verließen die Gläubigen nach dem abschließenden Kanon die Kirche.
Viele Gottesdienstbesucher ließen sich gerne zum Empfang, Gespräch und zur Begegnung in das gastfreundlich hergerichtete Vereinshaus einladen. Osterbrot, Ostereier, Schinken und Getränke wurden gereicht.
Der Kirchenpfleger von St. Nikolaus, Bernhard Fiehweg, begrüßte die Gäste und ermunterte zu guten Gesprächen, denn ein gegenseitiges Kennenlernen sei die Voraussetzung für eine fruchtbare Zusammenarbeit.

 

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© Michael Fass