Am diesjährigen Ostermontag haben sich zahlreiche Gläubige
des Pfarreienverbundes Schwabach von der Einladung ansprechen lassen und sind
zum gemeinsamen Gottesdienst am Ostermontag nach Wendelstein gekommen. Zum zweiten
Mal fand diese österliche Feier statt nach dem hoffnungsvollen Auftakt
im letzten Jahr in Schwabach St. Sebald.
Die im Januar 2004 auf den Weg gebrachte Seelsorgeeinheit wird gebildet von
den katholischen Gemeinden Schwabach, Rednitzhembach, Wendelstein und Rosstal.
Gläubige aus den genannten Pfarrgemeinden waren zur Messfeier gekommen.
Manche der Gottesdienstbesucher kamen auch als ‚Fußpilger’
aus ihren Ortschaften in die Marktgemeinde.
Die Wendelsteiner Nikolauskirche war gut besucht. Zu Beginn der Messfeier begrüßte
der Ortsgeistliche Pfarrer Hans Oettl die Gläubigen. Er verwies auf die
Bilder der Pfarrkirchen der Seelsorgeeinheit, die im Altarraum gezeigt wurden.
Auch stellte er seine geistlichen Mitbrüder vor, die die Messe konzelebrierten
oder als Mitfeiernde in den Bänken Platz genommen hatten.
Diakon Alois Vieracker verkündete das traditionelle Schriftwort vom Ostermontag,
die Begegnung Jesu Christi mit den Emmausjüngern aus dem Lukasevangelium.
Die Gedanken von Hans Oettl kreisten in seiner Predigt über die Aussagen
dieses bekannten Bibelabschnittes.
Zur Gabenbereitung sang der Organist und Kantor von St. Nikolaus Hermann Lahm
das dem Neuen Geistlichen Liedgut entnommene Lied „Zwei Jünger gingen
voll Not und Zweifel“. Der leicht einprägsame Refrain wurde von allen
Gläubigen mitgesungen.
Vertreter der einzelnen Gemeinden trugen vielfältige Fürbittanliegen
vor.
Bevor Domkapitutular Alois Ehrl aus Schwabach den alt hergebrachten Brauch,
das Osterlachen (Risus pascalis), aufgriff, sprach er als Leiter der Seelsorgeeinheit
die Hoffnung aus, dass der Gottesdienst am Ostermontag weitergehen möge
und zu einer festen Größe bei der künftigen Zusammenarbeit werde.
Auch im ausgelassenen Lachen in der Kirche solle die Osterfreude sichtbar werden.
Und so erzählte Ehrl eine fiktive "Osteranekdote" bei der es
darum ging ein Osterei unter Pfarrer, Kaplan und Diakon aufzuteilen.
Erfüllt von einem eindrucksvollen Gottesdienst, aber auch sichtlich erheitert
und fröhlich verließen die Gläubigen nach dem abschließenden
Kanon die Kirche.
Viele Gottesdienstbesucher ließen sich gerne zum Empfang, Gespräch
und zur Begegnung in das gastfreundlich hergerichtete Vereinshaus einladen.
Osterbrot, Ostereier, Schinken und Getränke wurden gereicht.
Der Kirchenpfleger von St. Nikolaus, Bernhard Fiehweg, begrüßte die
Gäste und ermunterte zu guten Gesprächen, denn ein gegenseitiges Kennenlernen
sei die Voraussetzung für eine fruchtbare Zusammenarbeit.