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Eine stattliche Anzahl von Gläubigen beteiligte sich in diesem Jahr an dem Gottesdienst und der Prozession zum Fronleichnamsfest. Bei herrlichem Sonnenschein zogen die Wendelsteiner Katholiken durch die Straßen ihrer Marktgemeinde. An drei Altären, die liebevoll und mit Engagement von Pfarrangehörigen gestaltet wurden, legte der Prozessionszug jeweils einen Halt ein. Hier wurde das Evangelium verkündet und Vertreter/innen der kirchlichen Gruppierungen trugen in den Fürbitten die vielfältigen Anliegen menschlichen Lebens vor Gott.
Die Feier des Fronleichnamsfest begann mit der Eucharistiefeier
in der Pfarrkirche St. Nikolaus. Dieser Festgottesdienst wurde musikalisch umrahmt
vom Kirchenchor und den Wendelsteiner Musikanten, die verstärkt wurden
von Musikern aus anderen Klangkörpern der Gemeinde, wie z. B. der Feuerwehrkapelle
und dem evangelischen Posaunenchor. Die Bläsergruppe unterstützte
auch den Gesang der Gemeinde während der Prozession.
In seiner Predigt wies Pfarrer Hans Oettl auf die Altäre auf dem Prozessionsweg
hin.
Im Hof des Martin-Luther-Hauses hatte der Kirchenchor seinen Altar gestaltet.
Das aus Blüten gelegte Bodenbild zeigte das auf Jesus Christus hinweisende
Symbol des Pelikans.
Der Blumenteppich des Frauenkreises präsentierte als Motiv Hände,
die ein Brot brechen.
Das Motto des Weltjugendtages „Wir sind gekommen, um ihn anzubeten“
war der Leitgedanke des Altares der Pfadfinder, die mit gefärbtem Sägemehl
ein Bild gelegt hatten.
Die Ortsverbände der Katholischen Arbeitnehmer-Bewegung (KAB) und der Deutschen
Pfadfinderschaft St. Georg (DPSG) zogen mit Fahnenabordnungen in der Prozession
mit.
Beim diesjährigen Fronleichnamsfest in Wendelstein zeigte sich mal wieder
beispielhaft, wie ein kirchliches Fest eine würdige Form und einen festlichen
Rahmen bekommt, wenn viele helfende Hände zum Gelingen beitragen.