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Fünfzig Kinder trafen sich zum ökumenischen Kinderbibeltag
in Wendelstein. Seinen Anfang nahm der Bibeltag in der Georgskirche. Dabei waren
die teilnehmenden jungen Christen zu einer besonderen Pilgerreise eingeladen.
In der gottesdienstlichen Eröffnungsfeier packte Juliane Gerl, die Jahrespraktikantin
von St. Nikolaus, verschiedene Zeichen für ein Gelingen des bevorstehenden
Weges aus dem Rucksack aus. Zusammen mit den Kindern wurden diese Symbole im
Gespräch gedeutet. Begeistert waren die Kinder auch bei den Liedern dabei,
die mit passenden Gesten gesungen wurden.
Aufmerksam horchten alle Jungen und Mädchen dem Raben Oreb, der im Gespräch
mit dem jungen Salem war. Mehrmals teilte der schlaue Rabe alle seine Erfahrungen
über Pilgerwege den Kindern mit.
Anhand eines Bilderrätsels fanden die Gruppen ihren Ausgangspunkt für
die Pilgerreise.
Wenn Menschen vor fast 2000 Jahren in Palästina unterwegs waren, dann
waren diese Wege mit vielerlei Gefahren verbunden. Sich zu verirren und verloren
zu gehen, war gar nicht so selten.
Mit dem kurzen Film „Der kleine Streuner“ wurde dieses Anliegen
bei den älteren Kinder thematisiert, während die Jüngeren dieser
Erfahrung in einem Spiel begegneten.
Am weiteren Vormittag wurde der Pilgerweg nach Jerusalem in verschiedenen Stationen
bewältigt. Dazu gehörte die Erfahrung der Wüste, genauso wie
das Erleben einer erfrischenden Oase. Gefahren, Hindernisse, ja Räuber
mussten überwunden werden. In einem Raum wurde den Kindern das Schriftwort
vom zwölfjährigen Jesu, der im Tempel verloren gegangen war, erzählt.
Die Versorgung der Pilger durch Frau Lanz mit ihrem Team funktionierte hervorragend.
Am Nachmittag hatten die jungen Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Gelegenheit
sich kreativ zu betätigen. So gestalteten sie ein Malpuzzle oder Fingerpuppen
vom Raben Oreb.
Sein Ende fand der Kinderbibeltag in der Pfarrkirche St. Nikolaus mit Liedern,
dem Schriftwort von Elija und den Raben, einem Gespräch zwischen dem Raben
Oreb und teilnehmenden Kindern und frei formulierten Fürbitten.