Kapelle auf der Sorg eingeweiht

Mehr Bilder anschauen:

Bereits im September bekam die neue Kapelle im Ortsteil Sorg den kirchlichen Segen. Eine stattliche Anzahl von Gläubigen der verschiedenen Kirchengemeinden der Marktgemeinde nahm an diesem seltenen Ereignis teil.
Ermöglicht hatte den Neubau der Bauunternehmer Xaver Schalk. Er ließ mit tatkräftiger Unterstützung seiner Söhne, die alle in Sorg und Großschwarzenlohe leben, eine Kapelle errichten, die sich mit ihrem fränkischen Stil hervorragend in das Sorger Ortsbild einfügt. Es erscheint dem Betrachter so, als würde die Kapelle schon seit ewigen Zeiten an dieser Stelle stehen.
In einer feierlichen Andacht wurde die Kirche nun vom katholischen Pfarrer aus Wendelstein Hans Oettl gesegnet. Neben ihm feierten Pater Adam Kubalski aus Kornburg und die beiden Pfarrer der Evangelisch-Lutherischen Gemeinde Horst-Dieter Stanislaus und Johannes Matthias Roth den Gottesdienst mit. Abwechselnd trugen die anwesenden Geistlichen die Gebete und Schriftworte bei der Feier vor.
In seiner lebendig vorgetragenen Predigt würdigte Prof. Dr. Georg Langenhorst aus Großschwarzenlohe, er ist Professor am Lehrstuhl für die Didaktik des Katholischen Religionsunterrichts an der Erziehungswissenschaftlichen Fakultät der Universität Erlangen-Nürnberg, den Kapellenneubau.
Er hob dabei besonders den Anlass für den Bau des Gotteshauses heraus Aus Dankbarkeit für das im Leben Erreichte in Bezug auf seine Familie und das Unternehmen habe Xaver Schalk die Kirche bauen lassen. Auch stellte der Theologe das Patronat ‚Heiligen Familie’, als bedeutungsvoll für die heutige Zeit heraus.
Der Chor der Aufwindgottesdienste und der Posaunenchor der Evangelischen Gemeinde umrahmten die gottesdienstliche Feier musikalisch.
In seiner kurzen Ansprache begrüßte Bürgermeister Wolfgang Kelsch ebenso den Kapellenbau auf der Sorg. Im Namen von Familie Schalk lud das Gemeindeoberhaupt die anwesenden Gottesdienstbesucher zu einem Umtrunk und Imbiss auf die Straße vor der Kapelle ein.
Die Kapelle steht offen und lädt während des gesamten Tages zu Stille und Gebet ein. Dem Wunsch der Familie Schalk entsprechend soll das kleine Gotteshaus ebenso für gottesdienstliche Feiern genutzt werden.

Zurück: zum Seitenanfang

© Michael Fass