Aussendungsfeier für das Friedenslicht in der Kapuzinerkirche mit Bischof Dr. Walter Mixa – Pfadfinder und Firmlinge der Pfarrei St. Nikolaus beteiligten sich an dieser Feier.
![]() |
Die Gruppe der Wendelsteiner Firmlinge am Ende der Lichtfeier in der Eichstätter Kapuzinerkirche. |
Wendelstein. Bei der eindrucksvollen Lichtfeier in der Eichstätter
Kapuzinerkirche waren fast 50 Wendelsteiner Gläubige dabei, meist junge
Leute aus der Pfarrgemeinde St. Nikolaus. Eine große Anzahl aus allen
Teilen der Diözese hatte sich zu dieser abendlichen Feier in Eichstätt
eingefunden. Firmlinge mit ihren Familienangehörigen und eine stattliche
Anzahl von Pfadfindern des Stammes der Deutschen Pfadfinderschaft St. Georg
(DPSG) aus Wendelstein feierten den Gottesdienst in der Altmühlstadt mit.
Zwei Wendelsteiner Gruppenleiter beteiligten sich auch an der musikalischen
Gestaltung der Feier mit dem Eichstätter Oberhirten Dr. Walter Mixa und
dem Diözesankuraten Francesco Benini.
Stunden zuvor hatte eine Eichstätter Delegation des Diözesanverbandes
der DPSG das Friedenslicht, das in der Geburtsgrotte in Bethlehem entzündet
worden war, von Wien nach Eichstätt gebracht. International war diese Abordnung
besetzt mit der Eichstätter Georgs-Pfadfinderin Sandra Stein und einer
„girl guide“, der südafrikanischen Pfadfinderin Cäcilia
Nthite. In diesen Tagen weilt eine südafrikanische Gruppe der Girlguides“
als Gast des Eichstätter Diözesanverbandes in der Diözese.
Der Wortgottesdienst wurde mit Bischof Dr. Walter Mixa gefeiert. Nach seiner
Predigt empfing der Oberhirte das Friedenslicht, um die kleine Flamme noch während
des Gottesdienstes in die Kathedralkirche zu bringen.
Die Kerze als Symbol für Christus, so stellte der Verbandsvorsitzende Oliver
Brand die Botschaft des Friedenslichtes vor, sei Ansporn für alle, als
Friedensboten durch die Welt zu gehen. Mit dem Friedenslicht in der Hand sollen
alle Menschen zu Friedenspfadfindern werden. Über dem Gottesdienst stand
die Erkenntnis, dass Friede auf Erden möglich ist. Dies stellten südafrikanische
und deutsche Pfadfinderinnen bei einem Sprechspiel heraus: „Vor 20 Jahren
hätte ich nicht hier stehen können, da eine Mauer und ein Zaun Deutschland
getrennt hat“, stellte ein junge Deutsche fest. Eine Schwarzafrikanerin
gab der Freude Ausdruck, dass ihr aufgrund der friedlich ins Land gekommenen
Demokratie nun eine Einreise möglich sei. Mit der Aufforderung, das Licht
aus Betlehem in die Welt zu tragen und damit Zeichen dieses Friedens zu setzen,
sandte Pfadfinderkurat Francesco Benini, der dem Gottesdienst vorstand, Teilnehmer
des Gottesdienstes aus.
Gegen Ende der Feier formulierten die Pfadfinder Fürbitten für die
Menschen der Erde in Leid und Not.
Für die Wendelsteiner Firmlinge nahm Stefan Fiehweg das Friedenslicht in
Empfang. Umrahmt mit Liedern, Texten und Gebeten zum Thema „Licht“
gaben die Firmlinge die Flamme inzwischen weiter an die Angehörigen des
Seniorenkreises der Pfarrei St. Nikolaus und an die Bewohner des Pflegeheims
der Arbeiterwohlfahrt in Wendelstein.
Für den Wendelsteiner Pfadfinderstamm holte der Jungpfadfinder Tom Weber
das symbolträchtige Licht im Altarraum der Kapuzinerkirche ab.
Zusammen mit Vertretern aus den beiden anderen Pfadfinderstämmen Wendelsteins,
dem Verband Christlicher Pfadfinderinnen und Pfadfinder (VCP) und dem Bund Deutscher
Pfadfinder (BdP) übergaben die Georgs-Pfadfinder im Sitzungssaal des Neuen
Rathauses das Friedenslicht an die Marktgemeinderäte bei ihrer letzten
Sitzung weiter.