Kinder sind die Knospen des Lebens

 

Benefizveranstaltung in St. Nikolaus Wendelstein zugunsten von Kindergärten bei uns und den “Jungen Kirchen”

 

20150118-1Der Sonntag Nachmittag lud mit lauen Temperaturen und Sonnenschein zwar mehr zu einem Spaziergang ein als zu einer Benefizveranstaltung mit Musik, Texten und Bildern. Trotzdem fanden sich Viele im kath. Vereinshaus ein, um der bunten Musik von der Klassik bis zum Jazz zu lauschen, die meditativen Bilder in sich aufzunehmen und die Texte zum Thema Kinder, Erziehung, Elternschaft usw. wirken zu lassen. Pfarrer Michael Kneißl begrüßte zu dieser neuartigen Veranstaltung die Freunde der Pfarrei St. Nikolaus: Die Besucher, Frieder Scheerer mit seinen zahlreichen Blasinstrumenten und Hermann Lahm mit Klavier, Akkordeon. Sie sorgten für die akkustischen Beiträge. Die Textbeiträge mit eigenen Beobachtungen, Erfahrungen von Hermann Lahm wurden ergänzt mit passenden ruhigen und meditativen eigenen Bildern.

 

Es waren zwar fast nur ” indirekt Beteiligte” zu Gast, denn die “Knospenzeit” war bei vielen Besuchern schon vorbei. Hermann Lahm begrüßte sie deshalb als “Orchideen” mit langer Blühphase. Trotzdem fanden sie sich in vielen Situationen  wieder. Die Texte über Kinder, Erziehung, Elternschaft beleuchteten die vielen Situationen mit genauer Beobachtung, erfahrenem Abstand, augenzwinkerndem Blickwinkel und vor allem mit viel Humor, Gelassenheit und Gottvertrauen, dem besten Nährboden für die Erziehung, “Wer seine Kinder Früchtchen nennt, sollte nicht vergessen, dass er der Baum ist.” “Wer seinen Kindern alle Steine aus dem Weg räumen will, nimmt ihnen auch die, auf die sie bauen können”. “Endlich” kann bedeuten, dass endlich der 18. Geburtstag erreicht wurde, dass aber auch das Leben “endlich” ist. Drei ganz  kurze Beispiele von vielen interessanten Texten.

 

20150118-2Damit sich die Texte “setzen” und ihre Wirkung entfalten konnten, dazu trug die Musik einen großen Teil bei. Die beiden Musiker spielten z.B. Lieder von Kindern (Mamatschi, schenk mir ein Pferdchen) , vom Papa (o mein Papa), aber auch ruhige Adagios, den feurigen Czardas von Monti und den White Cat Blues, der Parallelen zwischen spielenden Katzen und Kindern in Erinnerung rief. Leider blieben die für die Kindergarteneltern reservierten Stühle unbesetzt.

 

Es war eine “stimmige” Veranstaltung und Gemeinschaft, auch mit einem sehr ansehnlichen Spendenbeitrag für die Kinder bei uns und die in Gebieten ohne Benefizveranstaltung.